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Ihre ersten Kinderjahre verlebte Anna Ritter (geb. Nuhn) in New York, wo ihr Vater ein Exportgeschäft besaß. Mit der Familie kehrte sie 1869 nach Deutschland zurück. Sie besuchte bis zu ihrem 14. Lebensjahr eine Schule in Kassel, danach verbrachte sie zwei Jahre in einem Herrnhuter Pensionat in Montmirail (Schweiz).
Kurz nach ihrer Heimkehr nach Kassel verlobte sie sich mit dem späteren Regierungsrat Rudolf Ritter, den sie 1884 heiratete. Sie lebte zunächst in Kassel, dann wegen wiederholter Versetzungen ihres Mannes in Köln, Berlin und Münster. Nach dem Tod ihres Mannes 1893 zog Anna Ritter mit ihren Kindern nach Frankenhausen (Thüringen). Seit 1900 war sie Mitarbeiterin der »Gartenlaube«. 1901 siedelte sie nach Berlin über.
Anna Ritter veröffentlichte zwei Gedichtsammlungen (1898 und 1900), die Novelle Margherita (1902) und ein Reisetagebuch.
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