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Anna Rupertina Fuchs war die Tochter eines "Obristen zu Fuß" und einer Holländerin. Ihre Mutter starb bereits 1660 und der Vater fiel im Türkenfeldzug 1664. Anna wurde in Nürnberg von Verwandten aufgezogen. Mit 39 Jahren heiratete sie einen Schuldirektor und späteren Stadtprediger in Sulzbach.
Anna Rupertina Fuchs entwickelte schon in jungen Jahren einen Hang zur Poesie. Schließlich konnte sie "ganze Gedichte, ohne eine Feder anzusetzen, machen und hersagen" (Ein Zitat aus der Vorrede der "Poetischen Schriften", die vier Jahre nach ihrem Tod ein Buchhändler herausgab.). Sie selbst veröffentlichte zu Lebzeiten unter dem Pseudonym "Daphne". 1714 erschien ihre Dramatisierung der Hiobsgeschichte und 1720 der "Poetische Gedancken-Schatz".
Quelle:
Gisela Brinker-Gabler (Hg.), Deutsche Schriftstellerinnen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Frankfurt a.M. 1978, S. 107
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