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Sie wuchs im sächsischen Penig auf und besuchte in Plauen die Oberschule, an der sie auch ihr Abitur ablegte. Danach ließ sie sich zur Facharbeiterin für textile Flächenherstellung ausbilden, arbeitete dann aber in Karl-Marx-Stadt als Altenpflegerin und als Beleuchterin am städtischen Theater.
Zwischen 1985 und 1988 absolvierte sie ein Literaturstudium am Johannes-R.-Becher-Institut. Zu dieser Zeit lebte sie auf dem Kaßberg. Erste Werke Köhlers erschienen in Zeitschriften, zwei Jahre war sie anschließend am Bezirksliteraturzentrum Karl-Marx-Stadt wissenschaftlich aktiv.
Nach der Wiedervereinigung wurde Köhler arbeitslos und versuchte sich deshalb als freie Autorin. Sie veröffentlichte ihren ersten Gedichtband "Deutsches Roulette" 1991 im Suhrkamp Verlag, schrieb für diverse Zeitungen und verfasste Essays sowie Katalogbeiträge zur bildenden Kunst. Im Jahre 1994 zog sie nach Duisburg, wo sie noch heute lebt.
Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, erstmals 1990 mit dem Preis der Jürgen Ponto-Stiftung, später u.a. mit dem Förderpreis zum Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis (1994), dem Clemens-Brentano-Preis (1996), dem Literaturpreis des Ruhrgebietes (1999) und dem Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen (2001). 1995 wählte man sie zur Rheinsberger Stadtschreiberin, 1997 zum "writer in residence" an der University of Warwick.
Quelle:
Wikipedia
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