Elke Erb
* 18. Februar 1938 in Scherbach/Eifel

Im Jahr 1949 übersiedelte Erb in die DDR nach Halle (Saale). Von 1958 bis 1959 war sie Landarbeiterin. Danach studierte sie Germanistik, Geschichte und Pädagogik. 1963 machte sie ihr Lehrerexamen und arbeitete bis 1965 beim Mitteldeutschen Verlag. Seit 1966 ist sie freiberufliche Schriftstellerin.

Sie trat als Verfasserin von Kurzprosa, Lyrik, prozessualen Texten, Übersetzungen und Nachdichtungen sowie als Herausgeberin hervor. Seit 1967 lebt sie in Berlin. Ihre Nähe zur unabhängigen Friedensbewegung, die Mitarbeit an einer inoffiziellen Lyrik-Anthologie und ihr Protest gegen die Ausbürgerung des Bürgerrechtlers Roland Jahn führten zur Überwachung durch die Staatssicherheit. Ein vom Vorstand unter Hermann Kant betriebener Versuch, sie aus dem Schriftstellerverband der DDR auszuschließen, konnte beim Bezirkverband Berlin nicht durchgesetzt werden.

Elke Erb ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.

Quelle:

Wikipedia