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Emma (Klara) Döltz (geb. Lehmann) verbrachte den gröĂten Teil ihrer Kindheit im Steglitzer Armenhaus und half ihrer Mutter bei der Heimarbeit. Der Vater, sehr krank, starb als sie 14 Jahre alt war. Sie begann sodann in einer Stahlfederfabrik zu arbeiten. Mit 28 Jahren heiratete sie einen Arbeiter. Sie gebar drei Kinder und besserte den knappen Lohn ihres Mannes mit Heimarbeit auf.
Ab 1890 wurde sie politisch in der sozialdemokratischen Partei, in der Frauenbewegung und als Mitglied der Kinderschutzkommission aktiv. Seit 1894 erschienen ihre Gedichte und Geschichten in der Frauenzeitung "Gleichheit", die von Clara Zetkin herausgegeben wurde. 1900 veröffentlichte sie eine kleine Auswahl unter dem Titel "Jugend-Lieder". 1905 trat sie der SPD bei und war stĂ€ndige Mitarbeiterin der Frauenzeitung âGleichheitâ. Emma verfaĂte vor allem Gedichte und Geschichten ĂŒber Arbeiterfrauen und -kinder. SpĂ€ter wurde sie FunktionĂ€rin der Berliner Parteiorganisation der SPD, 1933 Mitglied des Bezirksvorstandes und zweite Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Berlin. Emma Döltz wurde nach 1945 wieder politisch in der SPD aktiv. 1950 starb sie 84-jĂ€hrig in Fulda.
Quellen:
Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung
Bio-Info nach Brinker
Rheinischer Literaturnachlass
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