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* 15. Januar 1898 in Landau/Pfalz â 14. MĂ€rz 1976 in Bad Bergzabern
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Martha Saalfeld wurde als SiebenjĂ€hrige von ihrer krĂ€nkelnden Mutter zur Landauer GroĂmutter gegeben; die Mutter starb 1913. 1915 tat sie Dienst im Kriegslazarett und 1921 legte sie in Kaiserslautern das Abitur ab.
In Heidelberg studierte sie Philosophie (bei Karl Jaspers, dem sie 1927 ihre Dissertation vorlegte) und Kunstgeschichte. Rudolf G. Binding vermittelte ihre ersten Lyrikveröffentlichungen. 1928 heiratete sie den Grafiker Werner vom Scheidt und begann eine Ausbildung zur Apothekenhelferin in Landau. 1931 veröffentlichte sie Gedichte, 1932 fand die UrauffĂŒhrung ihrer Tragikomödie "Beweis fĂŒr Kleber" statt. In dieser Zeit war sie berufstĂ€tig in Apotheken in Worms, DĂŒsseldorf und Babenhausen.
Im Dritten Reich hatte sie als Autorin groĂe Schwierigkeiten, 1937 wurde gegen sie ein Publikationsverbot verhĂ€ngt. 1948 zog Martha Saalfeld nach Bad Bergzabern um. Dort war sie literarisch sehr produktiv, in rascher Folge erschienen von ihr Gedichte, ErzĂ€hlungen und Romane. WĂŒrdigungen erfuhr sie u. a. durch Hermann Hesse, Stefan Zweig und Elisabeth LanggĂ€sser. Dabei wurde das MĂ€rchenhafte, Magische und TagtrĂ€umerische in ihren Werken besonders hervorgehoben. Nach ihrem Tod in Bad Bergzabern wurde sie in ihrer Geburtsstadt Landau beigesetzt.
Quelle:
Wikipedia
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