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Natalie von Herder war eine Enkelin des bekannten deutschen Philosophen, Dichters und Theologen Johann Gottfried von Herder. Ihr Vater, Gottfried von Herder war der Leibarzt der Großherzogin von Weimar und verstarb 1806. Natalies Mutter verheiratete sich kurz darauf wieder. 1813 wurde sie erneut Witwe durch den frühen Tod ihres zweiten Gatten. Dennoch erhielt Natalie von Herder eine gute Erziehung. Sie studierte sogar Fremdsprachen.
Durch den freundschaftlichen Kontakt zu Goethe (ihr Grossvater war ein Förderer Goethes) bildete sie ein reges Interesse zur Poesie aus. Gemeinsam mit Johanna Schopenhauer unternahm sie eine Reise an den Rhein. Zuerst lebte sie bei ihrem Oheim in Freiburg und später in Bayreuth, Nürnberg und Augsburg. 1833 zog sie nach Weimar zurück und unternahm von dort aus verschiedene Reisen. Natalie starb in Weimar an den Folgen eines Schlaganfalls im Jahre 1871.
Sie schrieb bekannte Gedichte wie: "Die Tropfen", "Die Federn", "Das A. B. C. des Lebens" und "Das Bleiche Bild"
Quellen:
Wortblume
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